die mosel: genuss und idylle in einer eigenen welt

Wer an die Mosel kommt, fühlt sich versetzt in ein anderes Land und in eine andere Zeit, in eine heile Welt am Mittelmeer. Im milden Moselklima gedeihen in heißen Sommern Maulbeerbäume, Feigen, Oleander, Palmen und Olivenbäume in den Gärten und Innenhöfen. In den mittelalterlichen Dörfern mit ihren engen Gassen, die mit ihren Fachwerkbauten wie Puppenstuben wirken, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Auf den Bergen thronen mittelalterliche Burgen wie aus dem Bilderbuch. Schon die Kelten haben hier gewohnt und die Römer bauten den ersten Wein an. 

 

Wohin man schaut, sieht man Weinberge. In unzähligen Windungen hat sich die Mosel zwischen Hunsrück und Eifel ins Schiefergebirge geschnitten. Der Wein wächst zum Teil an extremen Hanglagen, einige Winzer bieten Klettersteige für Schwindelfreie an.

 

Was vor allem auffällt, ist eine Art Genuss-Sucht, der sich niemand entziehen kann; Asketen sind hier völlig fehl am Platze. Es gibt drei Kategorien: vorzügliche Hausmannskost, exquisite Sterneküche, Schlemmen wie im alten Rom nach alten römischen Rezepten. Die nahe französische Kultur hat einen starken Einfluss und viele Sterneköche an die Mosel gelockt. Und dann natürlich der Wein! Der Mosel-Riesling zählt zu den besten Weißweinen der Welt. Und das alles zu erstaunlich günstigen Preisen.

 

 

Reinhard als Genießer